Satzung

Männergesangverein Liederkranz Lautlingen e.V. gegründet 1908

$ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)   Der Verein führt den Namen „Männergesangverein Liederkranz Lautlingen“ mit dem Zusatz e. V. Er hat seinen Sitz in Albstadt-Lautlingen.
(2)   Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Albstadt eingetragen
(3)   Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

$ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

(1)   Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Chorgesangs. Der  Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:Der Verein unterhält einen Männerchor. Eine Änderung der Chorart ist nur durch Satzungsänderung möglich. Durch regelmäßiges Proben bereitet sich der Chor für Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor, stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.

(2)   Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke  im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder  erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern, ausgenommen der Chorleiter, sind ehrenamtlich tätig.Bei Bedarf können allgemeine Vereinsämter und die Vorstandsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Tätigkeitsvergütung ausgeübt werden.Entscheidungen über die Zahlungen werden vom Ausschuss in einfacher Mehrheit getroffen.

(3)   Der Verein verpflichtet sich, jugendpflegerisch tätig zu sein.

(4)   Der Verein bekennt sich zur „Vereinsjugendordnung für Jugendliche im Erwachsenenchor“. Bei der Gründung eines Kinder- oder Jugendchores tritt die „Vereinsjugendordnung“ für den Kinder- bzw. Jugendchor unmittelbar in Kraft.Beide Jugendordnungen befinden sich im Anhang der Satzung.

(5)   Die Erfüllung des Vereinszweckes geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.

§ 3 Verbandszugehörigkeit

(1)   Der Verein ist Mitglied im Schwäbischen Sängerbund 1849 e.V. in Stuttgart im Deutschen Sängerbund e.V., dessen Satzung er anerkennt.
(2)   Demgemäss unterwirft der Verein sich und seine Mitglieder den Satzungen und Ordnungen des Schwäbischen Sängerbundes.

$ 4 Mitgliedschaft

(1)   Der Verein besteht aus a) singenden (aktiven) Mitgliedern; b) fördernden (passiven) Mitgliedern;c) Ehrensängern und Ehrenmitgliedern
(2)   Singendes Mitglied kann jede stimmbegabte männliche Person sein.
(3)   Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebungen des Chores unterstützen will, ohne selbst im Chor des Vereins zu singen.

(4)   Vom Ausschuss können Mitglieder
a) bei 25-jähriger singender Vereinszugehörigkeit zum Ehrensänger,
b) bei 30-jähriger fördernder Vereinszugehörigkeit zum Ehrenmitglied ernannt werden, bzw. Nichtmitglieder, die sich um den Verein überhaupt besondere Verdienste erworben haben, zum Ehrenmitglied.Unter denselben Voraussetzungen können Vorsitzende des Vereins nach Beendigung ihres Amtes zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Dasselbe gilt für alle Organe.

(5)   Die anrechenbare Mitgliedschaft beginnt frühestens ab dem vollendeten 14. Lebensjahr (für passive Mitglieder).
(6)   Kinder und Jugendliche des Kinder- und  Jugendchores sind Mitglieder des „Männergesangvereins Liederkranz“.

$ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1)   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die einen entsprechenden schriftlichen Aufnahmeantrag an den Verein oder eines seiner Organe richtet. Aufnahmeanträge von Minderjährigen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, in der Regel also beider Elternteile.

(2)   Über die Aufnahmeanträge entscheidet der Ausschuss. Die Entscheidung ist dem Bewerber durch den Vorstand oder dem Ausschuss schriftlich mitzuteilen, wobei eine Begründung auch im Falle einer Ablehnung nicht erforderlich ist. Gegen die Entscheidung des Ausschusses kann kein Rechtsmittel eingelegt werden. Wird die Aufnahme nicht innerhalb einer Frist von 2 Monaten ab Eingang des Aufnahmeantrages abgelehnt, so gilt der Bewerber als aufgenommen und zwar ab Eingang des Aufnahmeantrages.

(3)   Juristische Personen und sonstige Personenvereinigungen können die passive Mitgliedschaft erwerben. Die Bestimmung der Absätze 1 und 2 gelten entsprechend.

(4)   Der Chorleiter ist berechtigt, neueintretende, singende Mitglieder hinsichtlich der Stimmlage zu beurteilen.
(5)   Mitglieder, die nicht in Albstadt-Lautlingen wohnhaft sind oder nach auswärts verziehen, haben die Änderung ihrer Anschrift spätestens nach einem Monat dem Verein mitzuteilen.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)   Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds.
(2)   Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, dem Ausschuss oder einem Ausschussmitglied. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres und nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens 3 Monaten zulässig. Die Austrittserklärung muss also spätestens am 30. September des Kündigungsjahres einem der vorgenannten Empfänger zugehen. Austrittserklärungen Minderjähriger müssen vom gesetzlichen Vertreter mitunterzeichnet sein.

(3)   Ein Mitglied kann durch Beschluss des Ausschusses mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden, wenn es
a) dem Zweck des Vereins zuwiderhandelte, gegen dessen Interessen verstoßen oder dessen Ansehen geschädigt hat, oder
b) mit der Zahlung irgendeines Mitgliedsbeitrages trotz mindestens zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist; der Ausschluss darf frühestens beschlossen werden, wenn seit der Absendung der 2. Mahnung ein Monat erfolglos verstrichen ist.
Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied, ggf. auch dessen gesetzlichem Vertreter, unter Setzung einer Frist von mindestens einer Woche Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Gegen den Beschluss, der dem Betroffenen, ggf. auch dessen gesetzlichem Vertreter mit Begründung schriftlich bekannt zumachen ist, kann ein Rechtsmittel nicht eingelegt werden.

(4)   Mit dem Tod eines Mitgliedes endet dessen Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung. Bei juristischen Personen und sonstigen Personenvereinigungen als Mitglieder endet die Mitgliedschaft mit der Auflösung.

$ 7 Mitgliedsbeiträge

(1)   Die Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge zu entrichten. Singende Mitglieder sind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr von der Beitragspflicht befreit.
(2)   Beginnt oder endet eine Mitgliedschaft im Laufe eines Geschäftsjahres, so besteht die Beitragspflicht grundsätzlich das ganze Jahr. Ausnahme von diesem Grundsatz kann der Ausschuss bewilligen.

(3)   Alle Einzelheiten jeglicher Beitragspflicht werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
(4)   Über Gesuche um Stundung, Ratenzahlung sowie ganzen oder teilweisen Erlassen einzelner Beträge entscheidet der Ausschuss.
(5)   Ehrensänger, Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende oder Ehrenfunktionäre sind von jeglicher Beitragspflicht befreit.

$ 8 Pflichten der Mitglieder

(1)   Die Mitglieder haben den Zweck des Vereins hinsichtlich Pflege und der Förderung des Chorgesangs und die Interessen des Vereins zu unterstützen.
(2)   Die singenden Mitglieder sind verpflichtet, regelmäßig an den Singstunden teilzunehmen.
(3)   Vernachlässigen einer übertragenen Funktion um mehr als 3 Monate gilt auch als Verstoß im Sinne des § 6 (3).
(4)   Singende Mitglieder, die von den Singstunden mehr als 3 Monate unentschuldigt fernbleiben, können weiterhin als fördernde Mitglieder geführt werden.

$ 9 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) der Ausschuss
c) die Mitgliederversammlung
d) die Jugendversammlung (bei Bestehen eines Kinder- oder Jugendchores)

$ 10 Vorstand

(1)   Vorstand des Vereinsim Sinne des § 26BGB sind der Vorsitzendsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder von Ihnen ist allein vertretungsberechtigt und allein berechtigt, die weiteren Funktionen des Vorstands wahrzunehmen.

(2)   Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende ver­pflichtet, von seinen Rechten nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden und bei der Durchführung von Aufgaben im Rahmen der Geschäftsordnung Gebrauch zu machen.

(3)   Neben den sonst in dieser Satzung festgelegten Aufgaben ob­liegt dem Vorstand vor allem die Geschäftsführung so wie die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins. Sonstige laufende Geschäfte können durch den Ausschuss ganz oder teilweise an einzelne Vereinsmitglieder im Rahmen einer Geschäftsordnung delegiert werden.

(4)   Hinsichtlich aller wichtigen Vereinsangelegenheiten und hin­sichtlich Rechtsgeschäften und Handlungen, die finanzielle Auswirkungen nach sich ziehen, ist der Vorstand im Innenver­hältnis verpflichtet, erst nach erfolgter Zustimmung durch den Ausschuss tätig zu werden. Der Ausschuss kann jedoch dem Vor­stand einen zustimmungsfreien Verfügungsbetrag im Rahmen einer Geschäftsordnung einräumen, wie auch aus dem Ausschusseinen Geschäftsführer bestellen.

$ 11 Ausschuss

(1)   Der Ausschuss besteht aus
a) dem Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Kassenführer
d) dem Schriftführer
e) dem Jugendreferenten
f) dem stellvertretenden Jugendreferenten
g) den Beisitzern, gebildet aus drei bis maximal fünf Mitgliedern des Chores, denen auch der Chorleiter angehören kann, sofern er Mitglied ist.

(2)   Neben den sonst in dieser Satzung festgelegten Aufgaben hat der Ausschuss als Gremium die Aufgabe, den Vorstand in allen Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Die Festsetzung und Abgrenzung der Aufgabenbereiche der einzelnen Ausschussmitglieder z. B. im Rahmen einer Geschäftsordnung, durch Bestellung eines Geschäftsführers, steht dem Ausschuss selbst zu.

(3)   Der Ausschuss wird vom Vorstand ohne Einhaltung einer be­stimmten Frist durch formlose Benachrichtigung aller Ausschussmitglieder einberufen. Soweit die Benachrichtigung ein­zelner Ausschussmitglieder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand möglich wäre, kann sie im Ausnahmefall unterbleiben. Bekanntgabe der Tagesordnung ist nicht zwingend erforderlich. Der Ausschuss muss einberufen werden, wenn dies mindestens vier Ausschussmitglieder schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird einem solchen Verlangen nicht innerhalb einer Frist von einer Woche entsprochen, sind die verlangenden Ausschussmitglieder berechtigt, selbst den Ausschuss einzuberufen.

(4)   Die Leitung der Ausschusssitzung obliegt dem Vorstand. Falls weder der Vorsitzende noch der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind, bestimmen die anwesenden Ausschussmitglieder aus ihrer Mitte einen Sitzungsleiter.

(5)   Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Bevoll­mächtigung und briefliche Stimmabgabe sind also nicht zu­lässig. Falls der Chorleiter selbst nicht Mitglied dieses Gremiums ist, muss er bei der Beratung über musikalische An­gelegenheiten zu den Sitzungen eingeladen werden.

(6)   Der Kassenführer verwaltet die Kasse und führt die Rechnun­gen. Er ist um die Überwachung und den Einzug der Einnahmen besorgt, leistet Zahlungen auf Anweisungen des Vorstandes, bzw. im Rahmen der übertragenen Vollmachten und nach der Ge­schäftsordnung und legt dem Ausschuss und der Mitgliederver­sammlung Rechenschaftsbericht ab. Ferner hat er ein fort­laufendes Mitgliederverzeichnis zu führen mit Angabe der Zeit des Ein- und Austritts und der Ehrungen eines jeden Mitglieds.

(7)   Der Schriftführer hat über die Verhandlungen und Beschlüsse des Ausschusses und der Mitgliederversammlung, sowie über alle wichtigen Begebenheiten im Verein ein Protokoll zu führen. Die Protokolle sind vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

$ 12 Wahl und Amtsdauer

(1)   Die Ausschussmitglieder und damit auch die beiden Vorsitzenden werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. In den ungeraden Jahren wird der 1.Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassier gewählt. Der 2. Vorsitzende und die restlichen Ausschussmitglieder stehen bei geraden Jahren zur Wahl. Sie stehen aber gegebenenfalls darüber hinaus bis zur Neuwahl im Amt.

(2)   Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Jedes Ausschussmitglied ist einzeln zu wählen.

(3)   Scheidet ein Ausschussmitglied vorzeitig aus, so kann grund­sätzlich der Ausschuss selbst ein Ersatzmitglied wählen. Scheidet aber einer der beiden Vorsitzenden vorzeitig aus, so kann nur eine Mitgliederversammlung die entsprechende Ersatzwahl durchführen, falls eine vorzeitige Ersatzwahl über­haupt für erforderlich gehalten wird. In jedem Fall dauert das Amt des ersatzweise Gewählten nur bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung mit turnusgemäß anstehen­der Wahl des Ausschusses.

(4)   Der Jugendreferent und der stellvertretende Jugendreferent werden von der Jugendversammlung gewählt.(Bei Bestehen eines Kinder- bzw. Jugendchores)

$ 13 Mitgliederversammlung

(1)   Die Mitgliederversammlung ist neben den sonst in dieser Sat­zung festgelegten Zuständigkeiten und den ihr im Einzelfall vom Vorstand oder vom Ausschuss wegen besonderer Wichtigkeit und Tragweite zur Entscheidung zugewiesenen Vereinsangelegenheiten vor allem zuständig für
a) die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands, des Kassenberichts und -abschlusses des Kassiers, der Jahresberichte der übrigen Ausschussmitglieder, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und des musikalischen Berichts des Chorleiters
b) die Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses
c) die Wahl und die evtl. Abberufung des Vorsitzenden, der übrigen Ausschussmitglieder, der Kassenprüfer, des Fahnenträgers, des Notenwarts und weiteren zu anderen Dienst­leistungen erforderlichen Personen.
d) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auf­lösung des Vereins.
e) die Ehrung von Ehrensängern, Ehrenmitgliedern, Ehrenvor­ständen und Ehrenfunktionären.

(2)   Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal und zwar nach Möglichkeit im ersten Kalendervierteljahr statt. Die Einberufung hat vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung jedes Mitglieds unter der letzten, dem Ver­ein bekannten Anschrift oder durch einmalige Veröffentlichung im Stadtteil-Nachrichtenblatt zu erfolgen. Bei Nichterschei­nen dieses Nachrichtenblatts tritt an dessen Stelle der Zollern Alb Kurier. Die Frist beginnt mit dem laut Post stempel folgenden Tag, bzw. mit dem Erscheinungstag der ent­sprechenden Presseveröffentlichung.

(3)   Die Tagesordnung wird vom Ausschuss oder in dessen Auftrag vorn Vorstand festgesetzt. Sie soll regelmäßig anlässlich der Einberufung bekanntgegeben werden. Wird hiervon aber abge­sehen, so hat dies auf die Wirksamkeit der Einberufung keinen Einfluss. Lediglich Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur dann beschlossen werden, wenn diese Tages­ordnungspunkte bei der Einberufung bekanntgegeben worden waren. Bei der Bekanntgabe einer anstehenden Satzungsänderung oder -neufassung genügt der allgemeine Hinweis “Satzungsänderung“ ohne nähere Einzelheiten.

(4)   Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich die nachträg­liche Festsetzung weiterer Tagesordnungspunkte beantragen. In diesem Fall hat der Versammlungsleiter die Tagesordnung zu Beginn der Mitgliederversammlung zu ergänzen. Die Ergänzung der Tagesordnung aufgrund von Anträgen, die erst während der Mitgliederversammlung gestellt werden (Dringlichkeitsanträ­ge), beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur beschlossen werden, wenn diese Punkte schon bei der Einberufung der Mitglieder­versammlung auf der Tagesordnung standen.

(5)   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Sind beide Vorsitzende nicht anwesend, bestimmen die anwesenden Ausschussmitglieder aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Ist kein einziges Ausschussmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung aus ihren Reihen einen Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion vom ordentlichen Versammlungsleiter einem Wahlleiter oder Wahlausschuss über­tragen werden. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versamm­lungsleiter bzw. der Wahlausschuss. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn mindestens 1/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies bean­tragt.
Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung von Presse, Funk und Fernsehen entscheidet die Mitgliederversammlung.

(6)   Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst ihre Be­schlüsse grundsätzlich einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Für Satzungsänderungen, einschließlich Än­derungen des Vereinszwecks, sowie für die Auflösung des Ver­eins ist aber eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Wahlen mit mehr als zwei Kandidaten entscheidet die relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, d.h., gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Ergibt sich bei Wahlen mit zwei oder mehr Kandi­daten Stimmengleichheit, so wird der Wahlgang wiederholt. Er­gibt auch der Wiederholungsgang Stimmengleichheit, so ent­scheidet das Los.

(7)   Stimm- und wahlberechtigt sind nur Vereinsmitglieder, ein­schließlich Ehrensänger, Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende und Ehrenfunktionäre. Das Stimm- und Wahlrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Bevollmächtigung und briefliche Stimmabgabe sind also nicht zulässig. Schriftliche Zusagen zum passiven Wahlrecht können jedoch bei wichtigen Verhinderungsgründen gegeben werden.

(8)   Über die Mitgliederversammlung sind Protokolle zu führen, die vom jeweiligen Versammlungsleiter, wenn mehrere Versammlungsleiter tätig waren, vom letzten Versammlungsleiter, sowie vom jeweiligen Protokollführer, in der Regel also vom Schrift­führer, zu unterzeichnen sind.

(9)   Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder­versammlung einberufen, wenn er diese für erforderlich hält. Er muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberu­fen, wenn der Ausschuss dies beschließt oder wenn mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Wird einem solchen Beschluss oder einem solchen Verlangen nicht innerhalb einer Frist von einer Woche entsprochen, ist der Ausschuss berechtigt, die außer­ordentliche Mitgliederversammlung selbst einzuberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die vor­stehend allgemein und für die ordentliche Mitgliederversamm­lung getroffenen Regelungen entsprechend, lediglich die Mindesteinberufungsfrist beträgt statt 2 Wochen nur 3 Tage.

$ 14 Kassenprüfer

(1)   Zur Überwachung der Kassengeschäfte werden von der Mitglie­derversammlung zwei Kassenprüfer gewählt. Wählbar sind nur volljährige Vereinsmitglieder, die nicht zugleich Mitglieder des Ausschusses sein dürfen. Im Übrigen gelten die Bestim­mungen des § 12 Absatz 1 und Absatz 3 Satz 1 und 3 dieser Satzung entsprechend.

(2)   Die Kassenprüfer haben gemeinsam oder – falls ein Prüfer verhindert oder nur ein Prüfer vorhanden ist – einzeln die Kasse und das Finanzwesen des Vereins wenigstens einmal im Geschäftsjahr zu prüfen, in jedem Fall aber den alljährlichen Kassenabschluss. Über das Ergebnis ihrer Prüfung haben sie je­weils unverzüglich dem Vorstand und dem Ausschuss sowie der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten. Die Arbeit der Kassenprüfer erstreckt sich auf die Nachprüfung der Richtig­keit der Belege und der Buchungen, nicht aber auf die Zweck­mäßigkeit und die Notwendigkeit der vom Ausschuss genehmigten Ausgaben.

$ 15 Chorleiter

(1)   Der Chorleiter wird vom Ausschuss, sowie von den singenden Mitgliedern, in einer hierfür schriftlich 8 Tage zuvor ein­zuberufenden Versammlung unter Angabe des Grundes mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Gleiches gilt bei der Abberufung des Chorleiters.

(2)   Die Verpflichtung erfolgt aufgrund eines schriftlichen Ver­trags, der auch mit dem Chorleiter die zu zahlende Ver­gütung, Vertragsdauer, Kündigungsfristen usw. vereinbart.

(3)   Der Chorleiter ist für die musikalische Arbeit im Verein ver­antwortlich. Dies gilt besonders für die Aufstellung sämt­licher musikalischer Programme. Die Abstimmung hat einvernehmlich mit dem Ausschuss zu erfolgen.

$ 16 Auflösung

(1)   Die Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederver­sammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung dieser Tagesordnungspunkt bekanntgegeben worden war und nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2)   Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die beiden Vorsitzenden je alleinvertretungsberechtigte Liquidatoren.

(3)   Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen fällt an die Stadt Albstadt und zwar zunächst nur zur Verwaltung. Sofern sich innerhalb von 5 Jahren nach der Ver­einsauflösung kein neuer Verein gleichen Zwecks im Stadtteil Albstadt-Lautlingen gebildet hat, fällt das Vermögen endgül­tig an die Stadt Albstadt, die es mit Einwilligung des zu­ständigen Finanzamts ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, nach Möglichkeit zur Förderung der Chormusik im Stadtteil Albstadt-Lautlingen, zu verwenden hat.

Albstadt – Lautlingen, im Juli 2010

1. Vorsitzender Frank Schemminger
Schriftführer stellv. Benno Buck